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Diverse Bilder der chinesischen Medizin

Kein Doping - reguläre Leistungssteigerung durch chinesische Pilze

02. Dezember 2008

Olympia 2008

Wer würde nicht gern so fit wie die Athleten und Athletinnen sein, die an der Olympiade in Peking ihre Fähigkeiten und Kräfte miteinander messen?
Die chinesische Medizin hat dafür neben der Akupunktur, den Heilkräutern, der speziellen Tuina-Massage, Ernährungslehre und Qi Gong noch einen Trumpf im Ärmel, den die Leistungssportler und ihre Trainer nutzen: nämlich „Heilpilze" die seit Jahrtausenden in China und Japan verwendet werden.

 

Am berühmtesten für Leistungssteigerung im Spitzensport ist der chinesische Raupenpilz, lateinisch Cordyceps sinensis, chinesisch Dong Chong Xia Cao. Dies heisst „Winter Insekt Sommer Gras". Er wächst auf Graslandschaften im Hochland in Höhen von 3000 - 5000 Meter über Meer, speziell in Tibet. 1 kg kostet schnell mal 3000 Dollar. Im alten China wurde er als hervorragendes Tonikum bei Erschöpfung und Schwächezuständen gelobt und wegen seiner Seltenheit nur für den Gebrauch im Kaiserpalast reserviert.
1993 an den chinesischen Meisterschaften trat der Raupenpilz erstmals ins öffentliche Rampenlicht, als die Leichtathletinnen gleich 3 neue Weltrekorde im Langstreckenlauf aufstellten, nämlich über die Distanzen von 1500, 3000 und 10'000 Meter. Ihr Trainer wurde fast so berühmt durch seinen Ausspruch, nein, das sei kein illegales Doping gewesen, sondern nur der gute alte Pilz.

 

Unterdessen konnte die Wirkung des „kaiserlichen Wunderpilzes" in Studien gezeigt werden:

  • schnelle Regeneration der Muskeln
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit bei Ausdauersport
  • Stressreduktion und antidepressive Wirkung durch Regulation von Nebennierenrinde und Nervenübertragungsstoffen des Hirnes
  • Steigerung der Abwehrfunktionen des Immunsystems

In unserer Gruppenpraxis „TCM-Hausärzte-Wetzikon" setzen wir den Raupenpilz bei Asthma, zur Stärkung der Nieren und des Immunssystems bei chronischen Infekten, sowie bei Krebsleiden, Fettstoffwechselstörungen und chronischen Erschöpfungs-Syndromen ein.

Gemäss der Lehre der chinesischen Medizin stärkt Cordyceps die Nieren- und Lungenenergie, speziell die Yang-Energie, löst Schleim in den Lungen und befeuchtet sie. Bekannt ist auch der Einsatz bei Blutarmut und die Verbesserung der Sauerstofftransport-Kapazität des Blutes und der Herzkraft.

Es sei deshalb kein Wunder, dass die 639 chinesischen Athleten an der Olympiade 2008 am meisten Medaillen erkämpft haben, mehr noch als die bisherigen Spitzenreiter USA, sagen die Experten und Insider des Spitzensportes. Der Raupenpilz ist in Spitzensportlerkreisen schon lange bekannt und viele unserer europäischen Sportler schwören ebenfalls auf die chinesischen, natürlichen Stärkungsmittel und oft auch - auf Akupunktur.

 

Dr.med. Adrien Berthoud, Frau Dr. med. Gertraud Albers, TCM-Hausärzte, Wetzikon